Wetter

Allgemeine Wetterlage
Heute Nachmittag und Abend im Norden und später auch in der Mitte zeitweise dichte Bewölkung mit Schneeregen- oder Schneeschauern. Dahinter auflockernde Bewölkung, an den Küsten teils sonnig und kaum Schauer. In der Südhälfte viel Sonnenschein und meist trocken, nur an den Alpen zunächst noch etwas Schnee, allmählich abklingend. Höchstwerte zwischen 3 und 9 Grad, südlich der Donau teils darunter. Schwacher bis mäßiger Wind, im Norden auf nördliche Richtung drehend, im Süden aus Nordost. Im äußersten Südwesten noch einzelne Windböen, im Hochschwarzwald anfangs noch stürmische Böen möglich, insgesamt nachlassend. In der Nacht zum Dienstag vor allem vom südlichen Brandenburg, über Osthessen, Thüringen bis Sachsen sowie später bis zum Bayerischen Wald wolkig und einzelne Schneeschauer mit Glätte, allmählich nachlassend. Auch an der Ostsee noch einzelne Schneeschauer möglich, sonst öfter gering bewölkt oder klar und weitgehend trocken. Tiefstwerte zwischen -2 und -7 Grad, an den Alpen und über Schnee noch kälter. Nur bei auflandigem Wind an der Küste teils frostfrei. Im Hochschwarzwald teils stürmische Böen aus Nordost, sonst schwachwindig.
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Wetter-Überblick Deutschland für den 30.03.2020
Norden: leichter Schneefall -1 °C/8 °C Westen: sonnig -2 °C/7 °C Süden: leichter Schneefall -2 °C/5 °C Osten: leichter Schneefall -2 °C/4 °C
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Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
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Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.

Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.

Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.

Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.

Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen- und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.