Wetter

Allgemeine Wetterlage
Heute bei nur wenigen Quellwolken meist sonnig, im Norden und Westen mitunter wolkig, aber überwiegend trocken. Im Tagesverlauf über den Alpen einige kräftigere Quellwolken, aber kaum Schauer. Höchsttemperatur 22 bis 28 Grad, im Norden 20 bis 24 Grad, an Küsten- und Inselabschnitten mit auflandigem Wind um 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind, im Norden um West, im Süden aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag sich auflösende Quellbewölkung und zunächst meist gering bewölkt oder klar. Später im Nordwesten zunehmend bewölkt und am frühen Morgen im Nordseeumfeld sowie im Emsland allmählich aufkommender Regen. Tiefstwerte zwischen 15 Grad an der Nordsee und bis 6 Grad im Bayerischen Wald.
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Wetter-Überblick Deutschland für den 13.07.2020
Norden: wolkig 10 °C/22 °C Westen: leicht bewölkt 11 °C/25 °C Süden: leicht bewölkt 11 °C/22 °C Osten: sonnig 11 °C/23 °C
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Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
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Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.

Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.

Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.

Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.

Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen- und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.