Wetter
Heute im Norden wechselnd, teils auch dichter bewölkt und schauerartige Regenfälle, im Verlauf ostwärts über die Oder nach Polen abziehend. Sonst zunächst heiter bis sonnig und meist trocken, im Tagesverlauf vom Südwesten bis zur Neiße sowie vom Schwarzwald bis nach Ober- und Niederbayern Quellwolken mit Schauern vereinzelten teils kräftigen Gewittern. Höchstwerte im Norden 19 bis 25 Grad, sonst vom Westen in den Südosten von 25 bis 36 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See und über der Mitte teils frischer und stark böiger Wind aus west bis Nordwest. In der Nacht zum Dienstag im Norden und an den Alpen wolkig sonst zunehmend gering bewölkt oder klar und allenfalls an der See und an den Alpen noch einzelne Schauer. Tiefstwerte 15 bis 7 Grad, im Süden und an der Nordsee 18 bis 14 Grad.
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Wetter-Überblick Deutschland für den 10.08.2026
Norden: Stark bewölkt, vereinzelt leichter Regen 17 °C/22 °C Westen: Teils sonnig und windig 19 °C/29 °C Süden: Teils sonnig, vereinzelt leichter Regen 20 °C/33 °C Osten: Teils sonnig, vereinzelt leichter Regen und windig 21 °C/30 °C
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Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
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Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender
Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.
Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst
den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.
Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch
großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.
Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen
Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand
gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.
Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu
nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen-
und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.