Wetter

Allgemeine Wetterlage
Heute Nacht und in der Früh vielerorts bedeckt, hier und da etwas Schneegriesel oder Nieselregen mit Glätte. Nur gebietsweise Wolkenlücken, am ehesten im Westen und an den Alpen. Frühwerte 0 bis -7 Grad, in einigen Alpentälern bei klarem Himmel über Schnee bis -15 Grad. Tagsüber im Westen und Südwesten sowie an den Alpen teils sonnig, sonst vielerorts stark bewölkt bis bedeckt. Höchstwerte zwischen -4 und +2 Grad, an der See örtlich milder. Schwacher bis mäßiger Ost- bis Südostwind, abends mit starken bis stürmischen Böen auf den Nordseeinseln sowie in exponierten Gipfellagen. In der Nacht zum Sonntag zunächst teils wolkig oder klar. Später im Westen und Südwesten Bewölkungsverdichtung und aufkommender Niederschlag. Anfangs noch Schnee, später Regen, im Übergangsbereich Gefahr von Glatteis! Tiefstwerte zwischen 0 und -8 Grad, über Schnee bei länger klarem Himmel unter -10 Grad.
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Wetter-Überblick Deutschland für den 15.12.2018
Norden: leicht bewölkt -2 °C/0 °C Westen: sonnig -1 °C/1 °C Süden: wolkig -5 °C/-1 °C Osten: bedeckt -2 °C/0 °C
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Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
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Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.

Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.

Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.

Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.

Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen- und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.