Wetter
Heute in der Südosthälfte oft stärker bewölkt und einzelne Schauer oder kurze Gewitter, in den Alpen oberhalb von etwa 1200 m mit Schnee. Sonst nach teils zäher Nebelauflösung heiter bis wolkig, an der See teils ganztags trüb. Höchstwerte zwischen 9 Grad im Norden und bis 16 Grad entlang des Rheins, im Dauernebel an der See nur 5 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Sonntag in der Südhälfte gebietsweise etwas Regen, in Hochlagen Schnee, im Nachtverlauf nach Südwesten abziehend. Sonst vielfach aufklarend und niederschlagsfrei. Tiefstwerte +4 Grad im Südwesten bis -4 Grad im Nordosten.
>> Mehr lesen
Wetter-Überblick Deutschland für den 21.03.2026
Norden: Sonne und Wolken 4 °C/11 °C Westen: Sonne und Wolken 6 °C/15 °C Süden: Überwiegend stark bewölkt 1 °C/10 °C Osten: Sonne und Wolken 4 °C/12 °C
>> Mehr lesen
Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
>> Mehr lesen
Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender
Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.
Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst
den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.
Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch
großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.
Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen
Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand
gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.
Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu
nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen-
und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.