Wetter
In der Nacht zum Mittwoch im Süden wolkig und niederschlagsfrei. Sonst viele Wolken und gebietsweise Niederschlag, nordwärts verlagernd. Im Westen als Regen, im Norden und Osten als Schnee, dazwischen etwa vom Emsland über den Nordosten Nordrhein-Westfalens und den Westen Niedersachsen bis nach Nordhessen und Thüringen gefrierender Regen, teils Glatteis (UNWETTER). Im Südwesten örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +3 bis -2 Grad, sonst -2 bis -7 Grad, im Nordosten bis -10 Grad. Am Mittwoch im Norden bedeckt mit abziehendem Schneefall. Im Nordwesten bis in den Vormittag Glatteis, örtlich noch gefrierender Sprühregen möglich. Sonst Auflockerungen und trocken. Im Norden weiter Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad, in den anderen Landesteilen 1 bis 9 Grad, am Niederrhein bis 11 Grad. Schwacher bis mäßiger, an den Küsten sowie im östlichen Bergland stark böiger Ostwind. In der Nacht zum Donnerstag überall Wolkenverdichtung und vom Osten und der Mitte auf den Norden übergreifend zeitweise Schneefall, teils auch Regen. Vom östlichen Alpenrand über den Erzgebirgsraum bis in die Niederlausitz gefrierender Regen mit verbreitetem Glatteis möglich, erneutes UNWETTER nicht ausgeschlossen. Sonst meist trocken, im Süden örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und Südwesten +2 bis -3 Grad, ansonsten -2 bis -7 Grad.
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Wetter-Überblick Deutschland für den 04.02.2026
Norden: Zeitweise leichter Schneefall -6 °C/-4 °C Westen: Sonne und Wolken 3 °C/9 °C Süden: Stark bewölkt -1 °C/2 °C Osten: Stark bewölkt, vereinzelt leichter Schneefall -7 °C/-4 °C
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Wetterwarnungen für Deutschland
Wetterwarnungen für Deutschland.
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Das Wetter findet fast ausschließlich in den unteren 10 Kilometern der irdischen Lufthülle statt, der Troposphäre. Nur hier gibt es merkliche Bewölkung, weil der Wasserdampf als entscheidender
Faktor nicht über die Tropopause (je nach Ort und Jahreszeit etwa 8 bis 15 km hoch) hinaus gelangen kann.
Überwiegend prägen die unteren 2 km der Peplosphäre das Wetter. Hier findet sich oft Dunst durch Anreicherung von Aerosolen, und die nächtliche Abkühlung durch Wärmestrahlung. Die Bodenreibung bremst
den geostrophischen Wind, weshalb er mehr in Richtung zum tieferen Druck weht als in größerer Höhe.
Der primäre Motor des Wetters ist die Energieeinstrahlung der Sonne und die Abstrahlung (Licht und Infrarot) zu den Wolken bzw. in den Weltraum. Das erfassen heute neben terrestrischen Messungen auch
großräumig Satelliten und Wetterschiffe, Radiosonden und andere moderne Methoden gut.
Für den Verlauf des Wetters sind jedoch die Strömungs-Verhältnisse in der Atmosphäre entscheidend, die von ihrer wechselnden Feuchtigkeit und den globalen Windsystemen abhängen, ferner vom regionalen
Albedo der Erdoberfläche, vom Gelände (insbesondere den Gebirgen, Küsten und Wüsten) und von starken lokalen Einflüssen (zyklische Winde, Neigung und Bewuchs von Berghängen.. .), und vom Widerstand
gegen Winde, über den die Rauheit der Oberfläche (Wälder, Windschneisen, große Gebäude usw.) entscheidet.
Daher sind in Mitteleuropa nur dann lokal exakte Wetterprognosen möglich, wenn alle diese Einzelheiten einer Modellierung oder verlässlichen Erfahrung zugänglich sind. Letztere wissen auch Laien zu
nutzen - siehe die vielfach bewährten Bauernregeln mit „wetterzeigenden“ Bergen (Wetterstein, Wolkenstein usw.) oder typischen Wolken-Formationen wie Schönwetter- und Schäfchenwolken, Nebel, Regen-
und Fetzenwolken, Cirren, Föhnmauern usw.